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Profil
Das Südost-Institut ist eine außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtung für Forschung zu Geschichte und Gegenwart Südosteuropas. Zugleich bietet das Institut durch seine Zeitschriften und Bücher, durch seine große öffentliche Bibliothek und durch zahlreiche Veranstaltungen Dienstleistungen für das Fach Südosteuropäische Geschichte. An die interessierte Öffentlichkeit richtet es sich insbesondere über Nachschlagewerke, Beratung und Vorträge. Das Südost-Institut ist einer Perspektive verpflichtet, die staatliche und nationale Grenzen übergreift. Daneben haben aber auch Themen ihren Platz, die nur einzelnen Teilen der Region zuzuordnen sind. Der zugrunde liegende Südosteuropabegriff ist weitgefasst. Sämtliche der heutigen fünfzehn Staaten der Region (Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kosovo, Kroatien, Makedonien, Moldau, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Zypern) sowie Teile der Türkei und der Ukraine bilden den geographischen Betrachtungsraum. Mit dortigen Kollegen und Kolleginnen unterhält das Südost-Institut enge Kontakte und kooperiert mit weiteren Partnern auf nationaler und internationaler Ebene. Das Südost-Institut wird von einer Stiftung öffentlichen Rechts betrieben und vom Freistaat Bayern finanziert. Mit seiner Satzung ist es auf Kooperation mit verschiedenen bayerischen Einrichtungen ausgerichtet. Die Universität Regensburg, die Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, die Bayerische Staatskanzlei und das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sind im Stiftungsrat institutionell vertreten. Drei herausragende Vertreter der Südosteuropaforschung bzw. der deutschen Südosteuropapolitik haben ad personam Sitz und Stimme. Über Kooperationsverträge pflegt das Südost-Institut enge Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg (Institut für Ostrecht München e.V., Osteuropa-Institut, Ungarisches Institut) und mit der Universität Regensburg. Mit der Universität Regensburg ist es seit 2007 auch als An-Institut und über seinen Direktor personell verbunden (Lehrstuhl für Geschichte Südost- und Osteuropas).
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